In Versicherungs-Hacks am 12. Juni 2017, Keine Kommentare

Ladehülle fürs Handy: ein Must-Have?

Für alle Smartphone-Besitzer ist dies eine alltägliche Situation: Es ist gerade Mal Mittag und der Handy-Akku ist bereits auf 20 Prozent gesunken. Womöglich wird es schwierig sich nach Feierabend zu verabreden, da das Handy zu der Zeit höchstwahrscheinlich den Geist aufgegeben hat. Zum Glück schaffen heutzutage Power Banks und Co. Abhilfe. Das Problem bei solchen externen Ladealternativen ist, dass diese oftmals Zuhause vergessen werden. Die andere Option den Akku zu tunen ist sich eine Ladehülle anzuschaffen. Sie stellt eine kabellose Alternative zum externen Ladegerät dar. Diese werden wie alle anderen Handyhüllen ans Handy befestigt und können bei Bedarf aktiviert werden. Somit sind sie ein integraler Teil des Handys und können nicht vergessen werden.

Bunte Ladehüllen von Mophie ©2017 mophie, inc.

Mophie bietet viele bunte Alternativen, damit ist für jeden die richtige Ladehülle dabei ©2017 mophie, inc.

Wie funktioniert eine Ladehülle?

Die Hüllen mit integriertem Akku versprechen den Akku des Handys um ein Mehrfaches zu erweitern. Je nach Hersteller ergänzt ein sogenanntes „power case“ den integrierten Handy-Akku mit zusätzlichen 80 Prozent, 100 Prozent oder sogar mit extra 150 Prozent. Angegeben wird diese Leistung mit dem Wert mAh (Milliamperstunden). Eine zusätzliche Ladung von 100 Prozent entspricht in der Regel 2600 mAh, beim Bedarf von 150 Prozent zusätzlicher Akkulaufzeit sollte man eine Hülle mit 3100mAh wählen. Funktionstechnisch sind alle Akkuhüllen ähnlich: Das Handy wird über einen integrierten Ladeanschluss in der Hülle verbunden und eine Ladung kann mithilfe eines Aktivierungsknopfes getätigt werden.

Worauf ist beim Kauf einer Ladehülle zu achten?

Die ideale Ladehülle besticht vor allem durch die optimale Akkulaufzeit und schnelles Laden. Du solltest aber auch auf andere Faktoren achten – beispielsweise ein schönes oder schlichtes Design, minimales Gewicht und natürlich einen zuverlässigen Schutz fürs Handy.

Einige Ladehüllen sind unauffällig und filigran und verändern so nicht die Ästhetik des Smartphones. So präsentiert Hardwrk ihr Power-Case in einem smarten Design, welches mit abgerundeten Ecken und im dezenten „kleinen Schwarzen“ überzeugt. Will man jedoch die Farbe der Hülle auswählen, so bieten Unternehmen wie Goldfox, Surphy oder Mophie coole bunte Alternativen. Häufig will der Handy-Nutzer keine Hülle, die das Gewicht des Smartphones verdoppelt oder sogar verdreifacht. Deshalb sollte je nach Bedürfnis darauf geachtet werden, dass die Hülle gut und nicht zu schwer in der Hand liegt. Das Produkt ThinCharge ist kaum größer, als eine dünne Silikonhülle, versteckt aber ein Ladegerät in ihrem schlanken Gehäuse.

Mit einer Ladehülle und einer Handyversicherung bist du auf der sicheren Seite © Erik Odiin via stocksnap.io

Mit einer Ladehülle und einer Handyversicherung bist du auf der sicheren Seite © Erik Odiin via stocksnap.io

Schützen Akkuhüllen auch das Handy?

Was steckt nun wirklich dahinter? Wenn die Ladehülle die tägliche Lebenszeit des Handys verlängert, ist der Kunde vorerst glücklich. Aber bietet sie auch ausreichend Schutz, wenn das Handy mal auf den Boden fällt oder gar in die Toilette? Durch die Abdeckung der Ecken und die Erhöhung der Hülle an allen Seiten beim Bildschirm, kommt das Handy bei den meisten Stützen heil davon. Nichts desto trotz kann man immer Mal Pech haben, wenn das Handy auf steinigen Boden aufprallt und das Display zerspringt. Du merkst, hundertprozentigen Schutz wird nicht garantiert – egal wie solide die Hülle auch scheinen mag. Am gefährlichsten ist es, wenn das Smartphone mit Wasser in Kontakt kommt. Schlimmstenfalls geht die Ladehülle durch einen Kurzschluss kaputt. Die Folge: ein schwarzes Display und ein Smartphone, das nicht mehr funktioniert. Eine Hülle die das Handy lädt und Rundum-Schutz bietet und dann auch noch stylish aussieht? Das bleibt leider erstmal eine Utopie. Eine Handyversicherung hilft in den unglücklichen Fällen, in denen die Hülle versagt hat.

Fazit – lohnt sich eine Ladehülle?

Durchschnittlich berührt der Mensch das Handy 2.617 Mal am Tag. Bei heftigen Nutzern sieht es anders aus: Mit Liken auf Instagram, Kommentieren auf Facebook oder auch nur rasch die Zeit überprüfen addieren sich die täglichen Berührungen sogar auf 5.427! Es ist also von Vorteil, wenn man sich daher um eine Ladeoption unabhängig von Steckdose und Kabel kümmert, damit man sorgenfrei durch den Tag gehen kann ohne dass das Smartphone den Geist aufgibt. Wir empfehlen eine Ladehülle als akku-verlängernde Maßnahme. Handyschutz bei Bruch- und Flüssigkeitsschäden garantieren die Hüllen nur bedingt. Bei Kontakt mit Wasser können die Hüllen sogar gefährlich werden. Deshalb raten wir auch, das Handy zu versichern, um so im Schadenfall unterstützt zu werden.