In Aktuelles am 5. April 2016, Keine Kommentare

Smart World mit dem Internet der Dinge


Auf der CeBit 2016 war eines der großen Trendthemen das Internet der Dinge (engl. Internet of Things, in kurz IoT). Eine zentrale Aussage auf der Messe war, dass bis zum Jahr 2020 rund 50 Milliarden Geräte vernetzt sein sollen. Diese Geräte kommunizieren digital untereinander. Sie verzichten auf den Menschen, der die Geräte zuvor noch bedienen musste. So sind physische Geräte (Dinge) mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet-ähnlichen Struktur verbunden. „Das Internet der Dinge ist eine Technologie, die die Welt verändert wie keine andere. Sie ermöglicht unermessliche ökonomische Vorteile und die Welt braucht ökonomische Vorteile gerade jetzt,“ sagte Kevin Ashton bereits in den 90er Jahren. Er gilt als der Erfinder des Internet der Dinge. Inwieweit er Recht hat, zeigen Schätzungen eines großen Unternehmensberaters. McKinsey glaubt, dass das Internet der Dinge in den kommenden 10 Jahren zu einem wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 11.100 Milliarden Dollar führen wird.

Smart City, die Zukunft des Internet der Dinge

© CeBIT 2016, 14. – 18. März, Public Sector Parc, Bundesdruckerei

Internet der Dinge ermöglich Smart Living

Ein komfortables Zuhause wünschen wir uns alle. Ein Zuhause, das mitdenkt. Genau das macht das Internet der Dinge möglich. Durch IoT werden Haushaltsgeräte smart, selbstständig und automatisiert. Dabei stimmen sich die Geräte auf den Menschen ab. Auf der diesjährigen CeBIT wurde ein System präsentiert, das Abläufe im Alltag erkennt und erleichtert und zudem den Sicherheitsstandard erhöht. Das System nennt sich Naon und bietet eine App für das Smartphone mit der sich das Haus steuern lässt. So kann nur der Nutzer entscheiden, welche Wünsche er sich erfüllen lässt. Heizung, Licht und Musik können über die App von unterwegs gesteuert werden. So kannst du die Heizung anschalten, noch bevor du Zuhause bist, um direkt ins Warme einzutauchen. Dabei bietet es sich an, dass auch die Heizung versichert ist. Mit einer Heizgeräte-Versicherung von Schutzklick kann nichts mehr schiefgehen!

Das Zukunftsmodell Smart City

Das Internet der Dinge kann nicht nur das Leben Zuhause erleichtern, sondern sogar das Leben in der gesamten Stadt. Zukünftig sollen Städte dynamischer, effizienter und technologisch fortschrittlicher werden und dabei lebenswerter für die Bevölkerung. Eine Idee beinhaltet, dass Verkehrsdaten in Echtzeit zur Verfügung stehen, sodass Verkehrsteilnehmer wissen, wann wo Stau ist und wie man diesen umgehen kann. Auch die Parkplatzsuche oder das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln soll in der Smart City ermöglicht werden.

Ist das Internet der Dinge sicher?

Wie jede internetbasierte Anwendung birgt auch das Internet der Dinge Gefahren. Denn wo menschen-ungesteuerte Geräte sind, gibt es auch von Menschen produzierte Viren. Sogenannte Thingbots sind die größte Gefahr für das IoT. Das sind gigantische Netzwerke aus IoT-Sensoren, die zu Netzen verknüpft werden um entweder Infrastrukturen des Internet der Dinge anzugreifen oder Schadsoftware zu verbreiten.

Dennoch hat das Internet der Dinge zukünftig große Vorteile. Vielleicht wird es bald schon unser Leben retten können. Denn obwohl es 1994 bei Forrest Gump hieß „Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie was man bekommt“, arbeiten heute Forscher daran, eben die Pralinenschachtel transparent zu machen. Wenn Pralinenschachteln mit einem NFC-Chip ausgestattet werden und man eine App installiert, die diesen Chip lesen kann, sollte man zukünftig fähig sein, unverträgliche Inhaltsstoffe in der Praline zu identifizieren. Und dann kann man die süße Versuchung viel besser genießen!