In Aktuelles am 29. Juni 2017, Keine Kommentare

Tag der Kamera: 1000 und eine bildhafte Geschichte

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Diesen Spruch hört man oft und zugegeben, er hat etwas Wahres an sich. In einem Foto werden teilweise mehr Geschichten und Emotionen eingefangen, als durch Worte ausgedrückt werden können. Nicht nur hat der Mensch eine Technologie entwickelt, die Emotionen einfängt – die Kamera – es ist uns auch gelungen, eine Möglichkeit zu erschaffen, die Zeit zu stoppen. Wir halten Momente fest und können Erinnerungen bildlich immer wieder hervorrufen. Früher auf Papier und heute eben digital.

Wozu gibt es den Kamera-Tag?

Im 4. Jahrhundert haben die beiden Franzosen Nicéphore Niepce und Louis Daguerre die Idee, Momente zu verewigen, das erste Mal erfolgreich umgesetzt. Seit der ursprünglichen Technik der camera obscura (deutsch: dunkle Kammer) hat sich einiges getan. Die Auswahl an Kameras ist inzwischen riesig: Charmante Analog- und Polaroidkameras, praktische Digitalkameras, professionelle Spiegelreflex- oder Bridgekameras, aber auch actionreiche GoPros stehen zur Auswahl – für jeden ist etwas dabei. Schon diese Auflistung führt vor Augen, wie facettenreich Fotografie ist. All die verschiedenen Modelle halten das Leben in einzigartiger Weise fest und ermöglichen es, Erinnerungen ganz besonders festzuhalten. Spontane Schnappschüsse genauso wie professionelle Fotoshootings haben einen gewissen Charme und lassen uns später schmunzeln.

Mithilfe der Kamera kreieren wir schöne Erinnerungen, zum Beispiel von unserem Traumurlaub.

Mithilfe der Kamera kreieren wir schöne Erinnerungen, zum Beispiel von unserem Traumurlaub.

Es ist an der Zeit, all die Vorteile wertzuschätzen, die uns Fotoapparate tagtäglich gewähren. Aus diesem Grund haben die Amerikaner den 29. Juni der Kamera gewidmet.

Bilder erzählen Geschichten

Täglich werden 320 Millionen Fotos auf Facebook hochgeladen. Auf Instagram sind es 90 Millionen Bilder am Tag. Beim erfolgreichsten Fotodienst im Bunde, Snapchat, werden stolze sechs Milliarden (6.000.000.000!) Fotos am Tag verschickt. Diese 6.410.000.000 Fotos sind nur diejenigen, die mit anderen in sozialen Netzwerken geteilt werden. Man kann annehmen, dass der größte Teil aller täglich geknipsten Momente bei den Fotografen dieser Welt bleibt. So eine enorme Zahl führt uns vor Augen, dass Fotografieren quasi in der Natur des Menschen liegt. Eine These dazu ist, dass wir mit einem Foto die Zeit stoppen und so die flüchtigen Eindrücke intensiver wahrnehmen können. Die immer schneller werdende und gar flüchtige Welt wird dadurch ein stückweit greifbarer für uns.

Manche Fotos sind mehr als nur bloße Momentaufnahmen. Sie gehen in die Geschichte ein und prägen uns alle. World Press Foto hat sich der Aufgabe gewidmet, solche bedeutenden Bilder wertzuschätzen und veranstaltet jährliche Events dazu. Auf diesen Veranstaltungen können Besucher die besten Bilder des Jahres in Großversion und die Werke von diversen Journalisten bestaunen. Jährlich wird außerdem ein Wettbewerb veranstaltet, bei dem die besten Fotografen gekürt werden.

Wir spannen euch aber nicht länger auf die Folter und präsentieren euch drei der erfolgreichsten Fotos aller Zeiten!

Das Romantische


Es zeigt den Segler George Mendonsa und die Krankenschwester Greta Zimmer Friedmann innig küssend auf dem Times Square in New York. Von vielen wird es als eines der emotionalsten Fotos aller Zeit betitelt. Grund des Kusses am 14. August 1945, ist die Freude über das Ende des zweiten Weltkrieges. An diesem Tag (auch häufig V-J Day, „Victory over Japan Day“ genannt) kapitulierte das japanische Kaiserreich, womit der zweite Weltkrieg ein Ende fand. Das Foto strahlt die Erleichterung über den zurückerhaltenen Frieden und die Hoffnung einer universalen Wiedervereinigung aus. Ganz großes Kino.

Ein Klassiker

Dieses Bild ging am 24. Dezember 1968 in die Geschichte ein. Es zeigt die erste Aufnahme, die je von unserer Erde gemacht wurde. Und es zeigt uns die Schönheit unseres Planeten. Das Foto entstand bei der ersten bemannten Mission zum Mond, Apollo 8. Die Herren Frank Borman, Jim Lovell und William Anders haben den Schnappschuss des „Erd-Aufgangs“ gemacht und haben so durch ihre Mond-Mission Geschichte geschrieben.

Das Selfie

Dieses legendäre Selfie wurde von Bradley Cooper während der Oscar Verleihung 2014 aufgenommen. Darauf zu sehen sind unter anderem Ellen DeGeneres, Meryl Streep, Brad Pitt, Jennifer Lawrence und Kevin Spacey. Das Bild an sich scheint kaum speziell zu sein. Was es so erfolgreich macht, sind die Twitter Statistiken. Der Schnappschuss wurde anschließend von DeGeneres auf Twitter gepostet, worauf es über drei Millionen Mal geteilt wurde. Damit ist es das meistgeteilte Bild aller Zeiten. Jedoch wird spekuliert, dass dieser Schnappschuss als Marketingaktion geschossen wurde.

Wie Fotografie unseren Alltag prägt

Die drei unterschiedlichen Geschichten zeigen, Fotos sind Momente für die Ewigkeit. Seit es die Fotografie gibt, sind Menschen fasziniert und streben danach, ihre Erinnerungen physisch oder auch digital festzuhalten. Kameras, in jeglicher Form, sind unsere alltäglichen Begleiter und sind heute kaum noch wegzudenken. Umso wichtiger ist es diese mit der passenden Versicherung zu schützen. Das ist vor allem bei Spiegelreflexkameras sehr zu empfehlen.

Dennoch ist und bleibt ein ungeschlagener Fotografie-Trend die Handyfotografie. Klar, qualitativ sind Smartphones noch nicht auf derselben Höhe wie die Spiegelreflexkameras und GoPros auf dieser Welt. Aber eins muss man ihnen lassen, sie sind verdammt praktisch. Denn, wer läuft schon ohne Handy aus dem Haus? Die Spiegelreflexkamera wird nicht mit zur Arbeit genommen. Außer man arbeitet professionell damit. Das heißt, bei alltäglichen Schnappschüssen, auf Festivals oder auch einfach beim gemütliche Spaziergang nutzen wir unser Handy. Durch den rasanten Boom von Instagram und Snapchat ist dieser Trend quasi eskaliert. Da die Freude über das neue Smartphone mit verbesserter Kamera lange anhalten soll, immer gut aufpassen und Handy mit einer Handyversicherung schützen.